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Schweizer BlueRock Group kauft in Deutschland zu

DOMBLICK-Beitrag - BlueRock Group kauft in Berlin zu - Managing Partner Ronny Pifko © BlueRock Group

Die Schweizer BlueRock Group mit Sitz in Zürich hat mehrere Wohngebäude in der deutschen Hauptstadt Berlin gekauft. Die Immobilien-Investment-Boutique investiert 112 Millionen Euro in das dortige Wohnimmobilien-Portfolio. Zudem wurden zwei Bürogebäude in Eschborn bei Frankfurt am Main erworben.

Die von der BlueRock Group erworbenen 13 Gebäude in zentraler Lage von Berlin umfassen eine Gesamtmietfläche von rund 25.000 Quadratmeter. Die 326 Wohn– und 25 Gewerbeeinheiten finden sich vorwiegend in Immobilien aus der Gründerzeit in den Bezirken Charlottenburg, Moabit, Neukölln, Prenzlauer Berg, Schöneberg und Wedding. Die gewerblichen Flächen mit Größen von 20 bis 300 Quadratmeter sind vorrangig Erdgeschossnutzungen.

Sanierung der erworbenen Berliner Bestandsgebäude angestrebt

«Die Gebäude werden für einen hohen zweistelligen Millionenbetrag saniert», kündigt Ronny Pifko (im Bild oben), Managing Partner und Mitgründer der BlueRock Group an. Bei der Transaktion und Strukturierung stand der Schweizer Investmentgruppe die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC steuerlich beratend zur Seite. FAP Finance war als Finanzierungspartner tätig. Vor Ort werde BlueRock von MB Advisors begleitet, welche die Unternehmensstrategie derzeit vor allem im Einkauf verstärkt, so Pifko.

«Unsere Hauptstadt-Offensive ist mit diesen Ankäufen noch nicht abgeschlossen: Es sind weitere Investitionen im gleichen Ausmaß in Planung», erklärt der Managing Partner der BlueRock Group anlässlich der jüngsten Transaktion. Das Berlin-Portfolio habe ein geplantes Investitionsvolumen von bis zu 300 Millionen Euro. Investoren seien Familiy Offices aus Europa sowie institutionelle Investoren.

«Investment in moderne Weltmetropole»

«Als wir geplant haben, neben unserer langjährigen Erfahrung mit Büroimmobilien auch im Bereich deutscher Wohnimmobilien zu investieren, war für uns sofort klar, dass es in Berlin sein soll. Die moderne Stadt ist einer der attraktivsten Immobilienstandorte in Europa – eine Weltmetropole, die jeder Krise standhält und sich ständig weiterentwickelt», so Pifko. Da man in zentralen Lagen kaum noch bauen könne, eröffneten Bestandsgebäude «eine spannende Alternative».

Die Schweizer Immobilien-Investment-Boutique bietet nach eigenen Angaben aktive und passive Investmentstrategien unter anderem für Family Offices und institutionelle Investoren an. Der Fokus des europaweit tätigen Unternehmens liegt dabei neben Objekten in der Schweiz und Dänemark vor allem auf Wohn- und Büroimmobilien in Deutschland.

Dort erwarb die Gruppe vor einigen Tagen auch zwei Büroobjekte am Standort Eschborn bei Frankfurt. Dabei handelt es sich um zwei der drei Gebäude des Komplexes «Mergenthaler Connects», welcher 1989 erbaut wurde und rd. 23.000 Quadratmeter Bürofläche umfasst. Verkäufer ist der Münchner Projektentwickler Wöhr + Bauer. Dieser hatte das Gebäudeensemble im Jahr 2018 erworben. Einzig das Objekt Mergenthalerallee 38-40 verbleibt in dessen Bestand. Auch bei dieser Transaktion waren MV Advisors und PwC beratend tätig. Hinzu kamen CBRE (auf Verkäuferseite) sowie Ecovis, Gelbart Legal (Berlin/Tel Aviv) sowie die Heussen Rechtsanwaltsgesellschaft.

Fokus auf zentrale Lagen in A- und B-Städten

Das derzeitige Immobilienportfolio der BlueRock Group verfügt Unternehmensangaben zufolge über «hochwertige Objekte in zentraler Lage in A- und B-Städten». Deren Wertsteigerungen seien durch Aufwertung und Neupositionierung gesichert. Aktuell verwaltet die Unternehmensgruppe europaweit ein Portfolio im Wert von über 900 Millionen Euro. Seit der Gründung im Jahr 2011 wickelte die Investmentgruppe ein Gesamtvolumen von über 1,3 Milliarden Euro ab, erklärt Pifko.

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