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«Real Estate Futureboard» – SVIT Zürich gründet neue Brancheninitiative

DOMBLICK-Beitrag 20210331_Neue Initiative SVIT REAL ESTATE FUTUREBOARD_Logo Copyright SVIT Zürich

Die Mitgliederorganisation SVIT Zürich hat das neue Projekt «Real Estate Futureboard» ins Leben gerufen. Ziel ist, die führenden Akteure zur Ausarbeitung von Guidelines und Empfehlungen betreffend einheitlicher Digitalisierungsstandards in der Schweizer Immobilienbranche zusammenzubringen.

Die Kooperationspartner, welche in der neu initiierten Arbeitsgruppe zusammenarbeiten, sind neben dem federführenden SVIT Zürich als erste Partnerin die Wincasa AG. Hinzu kommen die weiteren Branchengrössen Livit, Privera, Verit Immobilien, Schaeppi Grundstücke Verwaltungen sowie Apleona Real Estate Management Schweiz.

«Hoher Digitalisierungsgrad ist wichtig»

Initiator des «Real Estate Futureboard» und Vorsitzender der Projektgruppe ist Ramon J. Kälin, CEO der Sanjo Management AG. Er ist auf Seiten des SVIT Zürich verantwortlich für die weitere Koordination, Konzeption und die Medienarbeit. «Die digitale Transformation ist in der Immobilienwirtschaft seit einigen Jahren angekommen. Dieser Megatrend verändert die Branche massiv. Durch die COVID-19-Pandemie hat das Thema auf der To-Do-Liste zusätzlich an Relevanz gewonnen und es wird immer deutlicher, dass ein hoher Digitalisierungsgrad im Unternehmen wichtig ist», erklärt Kälin.

Branchenstandards gemeinsam definieren

Viele Unternehmen der Immobilienbranche positionierten sich strategisch, um die Chancen, welche die digitalen Technologien bieten, für sich zu nutzen, so Kälin weiter. «Daher ist es an der Zeit, dass die Digitalisierung betreffend über die Unternehmensgrenzen hinweg kollaboriert wird.» Dabei gelte es, Branchenstandards zu definieren, um gemeinsam die nächsten Schritte in die Zukunft gehen zu können. Mit diesem Ziel sei es jetzt dem SVIT Zürich gelungen, «die grössten und entscheidenden Immobiliendienstleister zusammenzubringen», erklärt er.

Zusammensetzung der Projektgruppe

Zu Kälins Mitstreitern in der neu geschaffenen Arbeitsgruppe «Real Estate Futureboard» zählt Marco Kissling, Leiter Business & Digital Excellence bei der Wincasa. Dabei sind auch Marcel Gurrath (Abteilungsleiter Bewirtschaftung, Livit) und Beat Furger (Product Owner App «myLivit»). Zudem komplettieren die COOs Claudia Schenk (Schaeppi Grundstücke Verwaltungen) und Sabrina Hauser (Apleona Real Estate Management Schweiz) die Projektgruppe. Des weiteren finden sich dort Andrea Jürg Wegmüller (Regionenleiter Bewirtschaftung Zürich/Ostschweiz, Privera) und Martin Frei (CDO, Verit Immobilien). Seitens SVIT sind Marcel Hug (SVIT Schweiz) sowie Pascal Stutz (SVIT Zürich) Mitglied in der Projektgruppe.

Erste konkrete Ergebnisse bis Anfang 2022

Primäres Ziel der neu geschaffenen «Real Estate Futureboard»-Brancheninitiative ist das Definieren und Ausarbeiten von konkreten Schweizer Digitalisierungsrichtlinien und -standards. Dies betreffe sowohl die unternehmensübergreifende Stufe für die Branche als auch das tägliche Business innerhalb der Einzelunternehmen, erläutert Kälin. Als Erstes werde sich die Arbeitsgruppe dem Thema «Digitaler Mietvertrag» annehmen. Erste Ergebnisse seien bis zum Jahresbeginn 2022 zu erwarten. Mit der jetzt im Geschäftsbereich des SVIT Zürich gestarteten Projektgruppe wolle man der Branche einen entscheidenden Impuls geben. «In Kooperation mit dem SVIT Schweiz wollen wir ihren Wirkungskreis auch auf die nationale Ebene anheben», kündigt Kälin zudem an.

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