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wipswiss: Neu mit Co-Präsidium

DOMBLICK-Beitrag wipswiss jahresanlass 2022 - neues co-präsidium_VÖD 20220330 (c) zVg

Das Netzwerk für Kaderfrauen der Schweizer Immobilienbranche wipswiss lud gestern zum mittlerweile neunten Jahresanlass ins Kulturhaus Kosmos in Zürich ein. Im verkleinerten Vorstand setzt die Vereinigung nun neu auf ein zweiköpfiges Co-Präsidium.

«Zur Weiterentwicklung strategischer Themen und der Gewährleistung von Kontinuität bei gleichzeitiger Erneuerung wird neu ein Co-Präsidium mit zweijährigem Turnus eingeführt», verlautete beim wipswiss-Jahresanlass in Zürich. Damit übergibt Anita Horner von Immo Solutions Atelier und seit anfangs Jahr Immoday-Präsidentin das wipswiss-Präsidium neu an Carine Hayoz von der all arch gmbh sowie an Erika Ingold von der SBB AG.

Innovationen aus der Praxis

Andrea Rohrer (Pestalozzi Rechtsanwälte AG) sowie Nathalie Bonalumi (Pianifica Development Sagl) sind aus dem Vorstand ausgetreten. Neu dazu stiess im Gegenzug Emmanuelle Gaide von Moser Vernet & Cie. Neu setzt sich der Vorstand aus fünf Frauen zusammen: neben Emmanuelle Gaide, Carine Hayoz, Anita Horner und Erika Ingold gehört dem Gremium auch weiterhin Marie Seiler von Swiss Life Asset Managers an.

Der hybride Anlass wurde nun bereits zum dritten Mal auch digital übertragen und stand ganz im Zeichen der Innovationen. Alexandros Tyropolis, CEO der Novac-Solutions GmbH und Gabriela Theus, Geschäftsführerin von Immofonds Asset Management teilten dabei inspirierende Einblicke. So etwa zu den Themen nachhaltiger und verdichteter Wohnungsbau am konkreten Projektbeispiel Wankdorfcity 3 sowie zu innovativen Zwischennutzungen bei Leerstandsflächen.

Projektentwicklung und Leerstandsmanagement

Theus zeigte etwa auf, wie Gebäude, Brücken und Passerellen zu einer «gestapelten Stadt» in der Berner Wankdorfcity auf dem rund 34.000 Quadratmeter grossen Teilareal werden sollen. Dabei zeige sich, dass auch nachhaltiger und verdichteter Wohnungsbau gewinnbringend in ein Immobilienportfolio integriert werden könne, so Theus.

Tyropolis machte deutlich, wie leerstehende Immobilien wieder zum Leben erweckt werden können. Und dies mit viel Kreativität, aber auch einem betriebswirtschaftlichen Auge sowie Durchhaltewillen und Überzeugungskraft. Rund 80 Personen waren beim wipswiss-Jahresanlass vor Ort anwesend, weitere schalteten sich digital zu den Präsentationen zu.

Neue wipswiss-Eventformate

«Das Grundanliegen von wipswiss ist und bleibt, die Vernetzung der Frauen der Schweizer Immobilienwirtschaft auf der Führungsebene gezielt zu fördern und ihnen eine auch mediale Plattform zu bieten», sagte die neue wipswiss-Co-Präsidentin Carine Hayoz.

«Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Jahresanlass wieder in die hybride Form der Anlässe wechseln können. Unsere Pipeline für Events in der gesamten Schweiz ist gut gefüllt. Mit neuen Formaten wie etwa mit #wipswissenergy», ergänzte Erika Ingold, Hayoz’ Pendant im neuen Präsidium.

Mit den zusätzlichen Angeboten wollen man Lust auf Mut machen und adressiere mit den «Female-Empowerment-Sessions» ein neues Format. «Dabei bieten wir in maximal 45 Minuten einen Online-Energizer rund um die Themen Leadership, Karriere, New Work, etc.», so Hayoz.

Nationales Netzwerk für Frauen in Führung

wipswiss, das Netzwerk der Frauen der Schweizer Immobilienwirtschaft (gegründet 2014) vereint heute über 250 Expertinnen der Branche. In der Deutschschweiz, der Romandie und im Tessin vertreten fördert es seine Mitglieder hinsichtlich Karriereentwicklung, Weiterbildung und Zugang zu Führungspositionen. Die Vereinigung richtet sich an Frauen im oberen Management sowie an ausgewiesene Spezialistinnen der Immobilienbranche.

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