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Ritz-Carlton Zermatt soll 2026 eröffnen

DOMBLICK-Beitrag VÖD 20210125_Ritz-Carlton_Zermatt_in_Planung_Tuomas_Laakso_Marriott_International_Tea_Ros_SHC_Mario_Julen_Projektinitiator - Bild (c) Architecture Workshop AW2 Paris

Mario Julen, Alpinist, Hotelier und Immobilienentwickler aus Zermatt, hat einen Managementvertrag mit dem zur Gruppe Marriott International gehörenden Luxusbrand The Ritz-Carlton unterschrieben. Die Eröffnung des ersten Ritz-Carlton Resorts in einem europäischen Skigebiet soll in fünf Jahren erfolgen.

Für die autofreie Schweizer Ski-Destination Zermatt im Kanton Wallis ist es das erste Hotel eines globalen Brands. Das geplante Resort, bestehend aus mehreren Gebäuden, soll 69 Zimmer und Suiten «mit bester Sicht auf das legendäre Matterhorn» bieten. Die Schweizer Region sei «bei Skifahrern, Bergsteigern und Wanderern sowohl im Sommer als auch im Winter gleichermassen beliebt», heisst es in der Medien-Mitteilung von Ritz-Carlton.

Zweites Ritz-Carlton in der Schweiz

«Das ist ein sehr emotionales Projekt, das mich doch 13 Jahre beschäftigt hat. Es ist eine Liebeserklärung an meine Heimat Zermatt, aber auch eine an die Top-Hotellerie allgemein», so Julen. Für ihn und seine Immobilienentwicklungsgesellschaft ist somit die Vertragsunterschrift nach langer Vorbereitungszeit ein grosser Schritt zur Projektrealisierung. Mit seiner Matterhorn Peak AG entwickelte er zuvor schon das Chalet-Projekt «7 heavens» und das von seiner Tochter Sandrine Julen geführte «Hotel Mama». The Ritz-Carlton Zermatt wird nach dem in Genf erst das zweite Hotel dieses Brands in der Schweiz sein. Zugleich wird es das erste europäische Ski-Resort von The Ritz-Carlton.

Ritz-Carlton_Zermatt Projekt grün + dunkel (c) aw²
Geplantes Ritz-Carlton Chalet-Häuserensemble in Zermatt VS (c) AW²
Ritz-Carlton_Zermatt Projekt weiss + hell (c) aw²
Das erste europäische Ski-Resort-Projekt von Ritz-Carlton (c) AW²

Die von Reda Amalou und Stéphanie Ledoux vom Architekturbüro und Designstudio Architecture Workshop 2 (AW²), Paris, kreierte Gebäudegruppe soll äusserlich an lokale Bergchalets erinnern. Die neuen Chalets sind am Westhang des Zermatter Taleinschnitts gen Süden ausgerichtet. Alle Zimmer und Suiten sowie die zwei Restaurants und Bars des neuen Resorts werden direkten Blick auf das Matterhorn bieten. Geplant sind zudem eine grosse Aussenterrasse sowie Raum für Private Dining. Einen direkten Pistenzugang wird es über ein «Ski-in/Ski-out-Chalet» geben. Ferner verfügt das neue Resort über einen Spa-Bereich (inkl. Innen- und Aussenpools) sowie einen Fitnessraum. Hinzu kommen Tagungs- und Veranstaltungseinrichtungen.

«Fantastische Vision für dieses Projekt»

«Wir freuen uns sehr, diesen Meilenstein mit unserem Partner Mario Julen zu legen, der eine fantastische Vision für dieses Projekt hat, welche sich ideal mit unseren Vorstellungen deckt», betonte Satya Anand, Präsident von Marriott International Europa, Mittlerer Osten und Afrika. Tuomas Laakso (im Bild oben links), Vize-Präsident und Direktor für internationale Hotel Developments, unterzeichnete den Managementvertrag mit Julen (rechts) dieser Tage. Tea Ros (Bildmitte), Geschäftsführerin der Schweizer Unternehmung Strategic Hotel Consulting (SHC), war bei dem Projekt beratend tätig, u.a. betreffend Machbarkeitsstudien und Betreibersuche.

Die an der New Yorker Börse NASDAQ gelistete global tätige Hotelgruppe verfügt aktuell über 30 Marken mit mehr als 7.500 Hotels in 132 Ländern. Die The Ritz-Carlton Hotel Company betreibt davon mehr als 100 Hotels in 30 Ländern.

  • Wer mehr über die Entstehungsgeschichte dieses Projekts erfahren möchte, findet auf Vimeo einen knapp vierminütigen Image-Film mit weiteren Details:

(Quellen: Vimeo – Film; Marriott International/AW²/Matterhorn Peak – Bild & Visualisierungen)

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