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WeWork: Neuer Chef für die DACH-Region

Mit dem heutigen Tag übernimmt Nikolay Kolev das Ruder bei WeWork im deutschsprachigen Raum. Der neue Managing Director für die Region DACH (Deutschland, Österreich und die Schweiz) sowie Nordeuropa kommt von Deloitte Digital, wo er in den vergangenen fünf Jahren den Bereich digitale Transformation und Ventures verantwortete.

Nikolay («Niki») Kolev ist ab sofort neuer Managing Director für die Region DACH und Nordeuropa und damit Teil des WeWork EMEA Leadership Teams unter Führung von Martin Ott, dem früheren Europachef von Facebook, der seit September 2019 das EMEA-Geschäft von WeWork als Managing Director leitet. «Mit Nikolay haben wir einen erfahrenen Manager gewonnen, der eine beeindruckende Erfolgsbilanz in der Umsetzung zukunftsgerichteter Strategien für grosse Unternehmen vorweist. Ich bin überzeugt, dass er unser starkes Kerngeschäft in Nordeuropa exzellent führen und unsere profitable Expansion weiter vorantreiben wird», erklärt Ott.

Einheitliche Standards und profitables Wachstum im Blick

Kolev arbeitete zuvor für Deloitte Digital, wo er in den vergangenen fünf Jahren als Mitglied des Consulting Management Teams und Partner den Bereich digitale Transformation und Ventures verantwortete. Als Mitgründer und Geschäftsführer der Deloitte Digital GmbH beriet er unter anderem grosse Unternehmen sowie die öffentliche Hand in den Themengebieten Digitaler Wandel und Aufbau neuer Geschäftsmodelle. Er hat darüber hinaus zwei Early-Stage-Investmentfonds mitgegründet, die sich auf B2B-Tech-Startups konzentrieren. Zuvor hatte er (von 2012 bis 2014) das digitale Geschäft von A.T. Kearney in der EMEA-Region aufgebaut und war (von 2008 bis 2012) Teil des Führungsteams von Skrill, einem digitalen Zahlungsunternehmen mit Sitz in London, das heute Teil der Paysafe Group ist.

Bei WeWork wird Kolev die Umsetzung der neuen strategischen Ausrichtung, die das Unternehmen im November verkündet hatte, für die DACH-Region und Nordeuropa leiten. Schwerpunkte liegen dabei insbesondere auf der Implementierung einheitlicher WeWork-Standards für Mitgliedsunternehmen und Mitarbeiter, der engen Zusammenarbeit mit Mitgliedern, Vermietern, Maklern und weiteren Partnern sowie dem profitablen Wachstum «abgestimmt auf regionale Marktbesonderheiten», wie es seitens des Anbieters einer Coworking-Plattform und Vermieters von flexiblen Büroflächen heisst.

Österreich und die Schweiz fehlen (noch) im WeWork-Kosmos

Zu Kolevs Verantwortungsgebiet zählen die Märkte Deutschland, Österreich und die Schweiz, zudem die Niederlande sowie Skandinavien. Er folgt in dieser Position auf Wybo Wijnbergen, der ab sofort als Vice President Community bei WeWork fungiert. Weltweit betreibt der Anbieter von Space-as-a-Service derzeit weltweit 625 Standorte in 127 Städten bzw. 33 Ländern.

In Deutschland betreibt WeWork aktuell 15 Standorte in Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln und München. 2020 sollen weitere hinzukommen. In Österreich und in der Schweiz ist das Unternehmen noch nicht vertreten. In den Niederlanden deckt es die Region Amsterdam mit derzeit vier Standorten ab, in Skandinavien gibt es im Moment insgesamt sechs WeWork-Flächen in den Städten Helsinki (Finnland), Kopenhagen (Dänemark) und Stockholm (Schweden).

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